Der Glasbläserbrunnen wurde herausgeputzt

erledigt Sept. 2011

Rintelns Glasbläserbrunnen aus dem Jahr 1939 auf der Südwestecke des Kirchplatzes, ist ein Geschenk der damaligen Hermannshütte "Gebrüder Stoevesandt von 1874". Diese Glashütte war derzeit der größte Arbeitsgeber der Stadt Rinteln. Dieses wunderschöne Kunstwerk erinnert an die schwere Arbeit des Glasbläsers, der hier einen Glasballon, einen "Demyohn"  mit einer Größe von 30 bis 54l Inhalt nur mit der Kraft seiner Lungen herstellt! Allein mit dem Mund geblasen. Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Das Kunstwerk hat der Bildhauer Herbert Kubica 1939 geschaffen. Sein Name und die Jahreszahl 39 finden sich auf der Rückseite der Figur.

hier weitere Bilder der Glashütte

Das Kunstwerk ist aus dem bekannten Schaumburger Sandstein geformt worden. Auch das Wasserbecken besteht daraus. Obwohl die alte Springbrunnentechnik noch funktioniert, nagte doch der Zahn der vergangenen über 7 Jahrzehnte. Deshalb ist eine Renovierung zum Erhalt des Kunstwerkes für die Nachwelt erforderlich geworden. 
Am 15.August 2011wurde mit den Renovierungsarbeiten begonnen. Sie  sollen nach den Worten der stellvertretenden Vorsitzenden Marion Steding zügig erledigt werden.

Die stellvertretende Vorsitzende unseres Vereins, Frau Dipl.-Ing. Steding hat recht behalten. Am Mittwoch den 07. September 2011 war es nämlich soweit. Termingerecht haben die beteiligten, überwiegend  ortsansässigen Fachfirmen Ihre perfekte Arbeiten abgeschlossen. Der Glasbläserbrunnen erstahlt in neuem Glanz: " Noch nie war er so schön wie jetzt" 
In einer kleinen Feierstunde, bei einsetzender Dämmerung und ohne Regen, hat der Vorsitzende des VVR, Herr Rechtsanwalt  Marco Vogt, den Brunnen eingeweiht und allen Firmen für Ihre überwiegend uneingenützigen und  fachlich hochqaulifizierten Arbeiten gedankt. Danke sagte der Vorsitzende auch allen weiteren Beteiligten, insbesondere natürlich unseren edlen Spendern und Sponsoren.
Ein besonderes Dankwort richtete der Vorsitzende an seine Stellvertreterin, Frau Dipl.-Ing, Marion Steding, die selbstlos die Baubetreuung, Organisation und sämtliche statischen und konstruktiven Arbeiten durchgeführt hat. Wörtlich sagte Marco Vogt: "Ohne Marion gebe es hier jetzt keinen restaurierten Brunnen und auch kein Panoramabild unter der Weserbrücke. Das muß auch mal öffentlich gesagt werden!"

 

Der Vorsitzende Marco Vogt weiht den Brunnen ein. 

Frau Dipl.-Ing. Marion Steding erläutert den Ablauf der komplexen Renovierungsarbeiten.

Der Vorstand und Beirat vor dem Prachtsück. 

 Unser Prachstück bei Nacht.

Und hier noch einige historische Bilder, die uns freundlicherweise
Herrn Bernd Stoevesandt aus Rinteln 
zur Verfügung gestellt hat.
Diese Bilder zeigen den Aufbau des Brunnens 1939: